Welche Rolle hat man eigentlich?

Im Theater spielen Schauspieler Rollen. Das sind fiktive (oder auch mal historische) Charaktere, die von einem Autor mehr oder minder gut beschrieben wurden. Einen guten Job macht man am Theater, wenn man diese Charakterbeschreibung empathisch mit Leben füllt.

Im Leben haben wir so viele Rollen. Die erste ist meist die des Sohnes oder der Tochter. Später dann die der Schülerin. Diese Rollen sind nicht selbst gewählt.

Aber wie steht es mit den übrigen Rollen?

  • Vater
  • Ehefrau
  • Student
  • Arzthelferin
  • Anwalt
  • Football-Gegner
  • Consultant
  • Kassenwart
  • Freund
  • Zuhörer

Wer setzt uns hier einen jener Hüte auf, bzw. Wer definiert und gestaltet diese Rollen?

Gibt es jemanden, der uns vorschreibt, wie die Mutterrolle zu sein hat, wie wir ein guter Freund sind und was den Football-Gegner zu dem „richtigen“ Gegner macht?

Das sind doch wir höchst persönlich – Du ganz allein!

Und wichtig bei allen „Rollen“ im Leben: Wir spielen diese nicht. Wir sind sie.

In Seminaren können wir oberflächlich zwei Rollen einnehmen:

  • Teilnehmer
  • Seminarleiter

Und besonders als Seminarleiter ist diese Rolle so vielschichtig, dass wir sie unter sehr unterschiedlichen Hüten mit Leben füllen können.

  • Organisator
  • Coach
  • Fachfrau/-Mann
  • Animateur
  • Moderator

Alle haben eines gemeinsam: Du suchst dir deinen Lieblingshut selbst aus, mit welchem Du dich am wohlsten fühlst.

Probiere es aus und lass Dir einen Spiegel vorhalten: Train the Trainer Seminare 2018